Ludgeri-Hauptschule
- Schuljahr 2011/12 -

42 Schüler der Ludgeri-Hauptschule erhalten ihre Abschlusszeugnisse

Abschluss 2012

42 Zehntklässler der Ludgeri-Hauptschule erhielten gestern Nachmittag ihre Abschlusszeugnisse. Darüber freuten sich auch Bürgermeisterin Jochen Paus (l.) und Rektorin Irmgard Nagels (vorne l.). Foto: mas


Altenberge - Sie blickten unter anderem auf den ersten Schultag, die Klassenfahrt nach Norddeich, auf das Nichtraucherprojekt zurück und lobten die Arbeit der Sozialpädagogin: Die Schülervertreter Michaela Beer und Jannik Jöster blickten gestern Nachmittag während der Entlassfeier der Ludgeri-Hauptschule auf die vergangenen sechs Jahre. Ihr Fazit fiel trotz des nicht „einfachen Hürdenlaufs“, so die beiden Zehntklässler, positiv aus: „Wir werden die Schule vermissen.“
Nach einem Wortgottesdienst in der St.-Johannes-Pfarrkirche fand im Forum der Schule die Entlassfeier, musikalisch begleitet von der Schülerband, statt. „Die meisten von Euch haben in den letzten Wochen noch einmal Vollgas gegeben“, stellte Irmgard Nagels, Leiterin der Ludgeri-Hauptschule, zufrieden fest. Und die Mühen haben sich gelohnt: 18 der 42 Hauptschüler freuen sich über einen Ausbildungsplatz – als Tischler, Köchin, medizinische Fachangestellte oder als Maurer. „Darauf könnt Ihr zu Recht sehr stolz sein“, lobte Nagels. Die anderen Schüler werden nun eine weiterführende Schule besuchen: 19 Altenberger haben die Fachoberschulreife erworben, 25 Prozent zusätzlich den Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe. Die meisten haben sich an Berufskollegs in Steinfurt und Münster angemeldet. „Kameradschaftlich, diskussionsfreudig, wohlerzogen und hilfsbereit“, so charakterisierte Irmgard Nagels die Schüler. Bürgermeister Jochen Paus appellierte an die Jugendlichen, neugierig zu sein. „Neugierde hat die Kraft, einen anzutreiben und nach vorne zu bringen“, meinte Paus. Nicht fehlen durfte der Blick auf die Zukunft der Ludgerischule. Zwar könne er noch nicht sagen, in welche Richtung sich die Hauptschule entwickele, sicher sei aber, „die Gemeinde wird alles daran setzen, dass eine weiterführende Schule in Altenberge erhalten bleibt“. Paus weiter: „Das sind wir unseren Kindern, aber auch den Lehrern, die alle über eine hohe Qualifikation verfügen, schuldig.“ Der Schulpflegschaftsvorsitzenden Paul Schliekmann machte den Schülern Mut. „Ihr werdet alle gebraucht – ohne Ausnahme.“ Und sein Appell an die Gemeinde lautete: „Dieser Standort darf nicht aufgegeben werden.“
 Von Martin Schildwächter
22.06.2012 |Quelle: Westfälische Nachrichten

Offen für neue Konzepte
Irmgard Nagels freut sich über eine „intakte Schulgemeinschaft“

I.Nagels

Die 56-jährige Irmgard Nagels leitet seit dem 1. Februar die Ludgeri-Hauptschule. Für neue Modelle sieht die Rektorin die Lehrerschaft gewappnet.         
Foto: mas

Altenberge -Sie hat an Realschulen in Roxel und Wolbeck unterrichtet sowie an den münsterischen Hauptschulen in Coerde und Roxel. Und von 2006 bis 2011 leitete Irmgard Nagels die Hauptschule in Freckenhorst – nun ist die 56-Jährige in Altenberge angekommen und hat die Leitung der Ludgeri-Hauptschule übernommen. Seit viereinhalb Monaten steht sie an Bord des „Schiffes“ mit 279 Schülern sowie 45 Lehrkräften, inklusive Integrationshelfern und einer Sozialpädagogin.
Dass die Ludgeri-Schule sich derzeit in unruhigem Fahrwasser befindet, ist der Münsteranerin bewusst, beunruhigt sie aber nicht: „Natürlich ist es unser Wunsch, dass der Schulstandort erhalten bleibt“, sagt Nagels und fügt gleich hinzu: „Wir sind offen für neue Konzepte.“ Letztendlich sei es aber Aufgabe der Gemeinde, ein passendes Modell für Altenberge zu suchen. Und dafür sei das Kollegium auch gewappnet. Ein Beispiel: Im Kollegium seien Lehrer vertreten, die auch schon an anderen Schulformen unterrichtet haben – von der Gesamtschule bis zum Gymnasium. Bevor Irmgard Nagels an die Ludgeri-Hauptschule wechselte, war sie ab 2006 Schulleiterin der Hauptschule Freckenhorst. Diese wurde aufgrund rückläufiger Schülerzahlen im Sommer 2011 geschlossen. Dennoch hängt ihr Herz an dieser Schulform: Schließlich biete sie alle Möglichkeiten – bis zum Sekundarstufen-I-Abschluss mit Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe. Und aufgrund der „überschaubaren Klassengröße“ könne man „sehr gut auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen“. Seit dem 1. Februar dieses Jahres ist Irmgard Nagels neue Rektorin der Ludgeri-Hauptschule und freut sich darüber, „eine intakte Schulgemeinschaft“ vorgefunden zu haben. Nagels: „Auch die Qualitätsanalyse war gut, und das Umfeld stimmt.“ Das hört sich gut an, doch „wir sollten uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen“, meint die 56-Jährige, die sich unter anderem mit Schwimmen und Fahrradfahren fit hält und Englisch und Haushaltswissenschaft für das Lehramt an Realschule studiert hat. Angestoßen hat Irmgard Nagels in den ersten Monaten unter anderem neue Projekte. Damit möchte sie den praxisorientierten Unterricht weiter vorantreiben. So werden die Schüler der künftigen sechsten Klasse im kommenden Schuljahr einmal in der Woche vier Stunden auf dem Hof Mersmann in Laer verbringen. Dort können die Schüler zum einen den Reitsport kennenlernen, zum anderen stehen auch naturwissenschaftliche Themen auf dem Programm, kündigte Nagels an.
Von Martin Schildwächter
15.06.2012 |Quelle: Westfälische Nachrichten

„Bürgerpreis Demografie“: Geld für Ludgeri-Hauptschule

Bernhard Gerdes (r.) überreichte das Preisgeld an Irmgard Nagels. Mit dabei Projektleiter Lutz Wetzlar (l.) und Bürgermeister Jochen Paus.
Foto: nn

altenberge - Heimatverein, Seniorenbeirat und Ludgerischule haben sich mit ihrem gemeinsamen Skulpturen-projekt zur Teilnahme am „Bürgerpreis Demografie 2011“ des Kreises Steinfurt beworben. Aus 32 eingereichten Arbeiten in der engeren Auswahl wurde das Altenberger Gemeinschaftsprojekt von einer unabhängigen Jury mit dem dritten Platz bewertet.
Der Vorsitzende des Heimatvereins Altenberge, Bernhard Gerdes, hat nun mit der Rektorin der Ludgeri-Hauptschule, Irmgard Nagels, im Beisein von Bürgermeister Jochen Paus und Projektleiter Lutz Wetzlar das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro sowie die Urkunde des Kreises Steinfurt überreicht. Das Preisgeld, so Bernhard Gerdes in einer Pressemitteilung, sei in der Ludgerischule sinnvoll für weitere generationsübergreifende Projektarbeiten mit Schülern angelegt. Bürgermeister Jochen Paus bedankte sich bei allen Beteiligten für die gelungene Gemeinschaftsarbeit und betonte, dass die Skulpturen von den Bürgern gerne angenommen worden seien und damit auch zur Identifikation mit Altenberge beitragen würden.

01.06.2012 |Quelle: Westfälische Nachrichten

Netzwerk-Gedanke greift um sich: 14 neue Partner wollen sich engagieren
Bündnis für Familie wächst

 Es blieb nicht bei schönen Festreden. Den Worten folgten zum „Internationalen Tag der Familie“ auch Taten. 14 neue Partner und Bürgermeister Jochen Paus als Schirmherr erklärten dem „Lokalen Bündnis für Familie“ mit ihren Unterschriften, daran mitzuarbeiten, die Lebens- und Rahmenbedingungen von Familien in Altenberge zu verbessern.
Foto: R. Rickers

altenberge - „Kinder sind unsere Zukunft. Wir brauchen ein gesellschaftliches Klima, in dem Familien sich wohlfühlen und Kinder willkommen sind“, heißt es in einer Erklärung, die zahlreiche Gruppen, Unternehmen und Institutionen im Ort unterzeichnet haben: Hospizkreis, Kreissparkasse, Katholische Frauengemeinschaft (Kfd), Werbegemeinschaft, Ludgerus-Apotheke, Seniorenbeirat, Ludgeri-Hauptschule, Awo-Kindergarten, BUND, katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist, evangelischen Kirchengemeinde Nordwalde-Altenberge, DRK-Familienzentrum und Jugendkreativwerkstatt der Kulturwerkstatt Altenberge. Zu Beginn der Feierstunde, zu der das Lokale Bündnis eingeladen hatte, blickte Sprecherin Ulrike Reifig noch einmal zurück auf den einstimmigen Ratsbeschluss zur Gründung der lokalen Initiative und die gemeinsame Erklärung aus dem Jahr 2006. „Wir haben diese Erklärung um einen Absatz zum Miteinander aller Generationen ergänzt“, so Reifig und begründete den Zusatz mit „Würdigung und Respekt gegenüber der Aufbauleistung der Älteren und einer stärkeren Einbindung in Familie und Gesellschaft“. Sie ging dann auf die Struktur und Arbeit des Lenkungsausschusses und der Arbeitskreise des Lokalen Bündnisses ein, stellte die durchgeführten und geplanten Projekte vor und resümierte: „Eine schlagkräftige Truppe, die nicht immer im Rampenlicht steht, aber mehr Familienfreundlichkeit durch Netzwerke von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu einem zentralen gesellschaftlichen Anliegen macht.“ Bürgermeister und Schirm­herr Jochen Paus bedankte sich im Namen der Gemeinde für das erfolgreiche ehrenamtliche Engagement. „Familienförderung vor Ort heißt zu wissen, wo der Schuh drückt“, lobte Paus die Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten.
Von Rudolf Rickers
18.05.2012 |Quelle: Westfälische Nachrichten

Berufsnavigator in der Ludgeri-Hauptschule

Barbara Pixa führte zusammen mit ihrem Team mit Neuntklässlern der Ludgeri-Hauptschule eine Berufswahlorientierung durch.  Foto: mas


Die Devise ist klar: Schüler sollten sich rechtzeitig darüber informieren, was sie nach ihrer Schulzeit anstreben – unabhängig davon, welche Schulform die Jugendlichen auch besuchen. Eine willkommene Hilfe stellt dabei der sogenannte Berufsnavigator dar – drei Mitarbeiter waren nun an der Ludgeri-Hauptschule und standen den Schülern der neunten Klassen mit zahlreichen Tipps und Anregungen zur Seite: „Einige“, sagt die Regionalberaterin Barbara Pixa, „sollten nun noch mal richtig Gas geben.“
Nicht ohne Grund: Mit einem Test und durch Gespräche werden Stärken und Schwächen der Schüler ermittelt – am Ende spuckt der Computer dann zehn Berufsvorschläge heraus. „Oftmals passt das schon ganz gut.“ Allerdings müssen die Noten auch passen. Und deshalb müssen die Schüler auch Gas geben. Denn mit dem Abschlusszeugnis der Klassen neun werden die ersten Bewerbungen an potenzielle Arbeitgeber verschickt. Deutsch, Mathe, Englisch – die Noten in diesen drei Fächern sind auf dem Zeugnis „sehr wichtig“, sagt Barbara Pixa. Zudem rät sie den Hauptschülern, zusätzliche Praktika – beispielsweise in den
Ferien – zu absolvieren. Finanziert wird der Berufsnavigator von der Arbeitsagentur, dem Kreis Steinfurt und der Sparkasse. „Eine gute Sache zum Nulltarif für die Schüler“, fasst Barbara Pixa zusammen. Die Schüler der Ludgeri-Hauptschule seien „sehr gut aufgestellt“. Für die stellvertretende Schulleiterin Regina Kumpf sind die Ergebnisse des Berufsnavigators „Anstoß und Bestärkung zugleich“. Es gebe Schüler, die sich überschätzen, andere wiederum trauten sich zu wenig zu, hat Kumpf festgestellt. Letztendlich müsse das Ziel der Hauptschule sein, dass die Schüler nach der Klasse zehn einen passenden Anschluss finden. Kumpf: „Sie haben alle eine Chance.“
Von Martin Schildwächter
20.04.2012 |Quelle: Westfälische Nachrichten

Achtklässler der Hauptschule absolvieren freiwillig Praktikum/
Zusammenarbeit mit Edith-Stein-Haus


altenberge - Die Ludgeri-Hauptschule ist seit vielen Jahren dafür bekannt, ihre Schulabgänger optimal auf das künftige Berufsleben vorzubereiten. Nicht selten haben bis zu 50 Prozent der Zehntklässler einen Ausbildungsplatz in der Tasche. Und das hat gute Gründe: Die individuelle Betreuung der Schüler durch die Lehrer und die zahlreichen Praktika. Nun ist ein weiterer dazugekommen:

Ursula Männer (sitzend) überreichte den Schülern die Zertifikate. Über das Engagement der Schüler freuten sich der Leiter des Edith-Stein-Hauses, Oliver Hordt (l.), und Klassenlehrerin Maria-Theresia Mönnig (3. v. l.). Foto: mas

Erstmals nehmen 23 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen an einem freiwilligen Praktikum im sozialen Bereich teil.

Bevor die Schüler nach den Osterferien ihre praktische Arbeit in verschiedenen Altenheimen, wie in Altenberge, Greven oder Nordwalde, beginnen, absolvierten 14 Schüler an einem Basiskursus „Generation-Care“, der vom Edith-Stein-Haus angeboten wurde. Nach den sechs Unterrichtseinheiten, die mittwochsnachmittags stattfanden, überreichte die 91-jährige Bewohnerin Ursula Männer den Jugendlichen die Teilnahme-Zertifikate. „Die Eltern können sich freuen“, meinte Ursula Männer und spielte damit auf das sehr große Engagement der Schüler an, das sie in den vergangen Wochen gezeigt haben. Unter der Regie von Oliver Hordt, Leiter des Edith-Stein-Hauses, wurden Themenfelder wie Demenz, Sterben und Tod im Altenheim, körperliche Einschränkungen im Alter oder die Bedeutung von biografischen Erkenntnissen in der Betreuung alter Menschen behandelt. Die Begegnung mit Ursula Männer war für die Schüler eine ganz besondere. Von ihren Aufzeichnungen waren sie so beeindruckt, dass sie ihr nicht nur einen Brief schrieben, sondern als Dank einen Kuchen mitgebracht hatten. „Ich habe immer etwas Neues gelernt“, meinte beispielsweise Sebastian. Er durfte einen Alterssimulationsanzug (Aging-Anzug) überstreifen, um die körperlichen Probleme im Alter nachvollziehen zu können. Ungewohnt war für Nicole, eine Mitschülern zu füttern: „Das war schon komisch.“ Oliver Hordt zeigte sich davon beeindruckt, wie die Schüler mitgearbeitet haben: „Ihr seid tolle Menschen, bleibt bei der Stange.“ Gerade in Gesundheitsberufen gebe es künftig große Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. „Der Pflegenotstand ist da“, meinte Hordt. Frei werdende Stellen zu besetzen, sei sehr schwierig. Bislang absolvierten die Hauptschüler Praktika in der neunten und zehnten Klasse. Mit diesem neuen und freiwilligen Angebot möchte die Schule „frühzeitig einen neuen Bereich erobern“, begründete Konrektorin Regina Kumpf den Arbeitswelteinstieg in Klasse acht. Bei den Schülern seien handwerkliche Berufe und die Vorstellung über die Tätigkeiten, beispielsweise eines Tischlers oder einer Friseurin, präsent. Anders sehe es dagegen in sozialen Berufen (ausgenommen Erzieherinnen) aus. Die Vorstellung, wie und welche Tätigkeiten in einem Altenheim zu erfüllen sind, ist vielen jungen Mädchen und Jungen nicht bekannt. Gerade deshalb sei es wichtig, rechtzeitig die Praxis, wie die in einem Altenheim, kennenzulernen, so die Klassenlehrerin Maria-Theresia Mönnig, die die Praktikanten der Ludgeri-Schule begleitet. Bis zu den Sommerferien werden die 14 Schüler nun immer mittwochs nachmittags in einem Altenheim ihr Praktikum fortführen. Weitere neun Hauptschüler entschieden sich beispielsweise für ein freiwilliges Praktikum in einer Kindertagesstätte.
Von Martin Schildwächter
29.03.2012 |Quelle: Westfälische Nachrichten

Hauptschule: Fünfte Klasse kommt
Altenberge - Auch wenn es bislang erst 14 Anmeldungen gibt, wird es an der Ludgeri-Hauptschule im kommenden Schuljahr eine fünfte Klasse geben. Wie Bürgermeister Jochen Paus gestern unserer Zeitung mitteilte, ist dies das Ergebnis eines Gespräches, das er im Laufe dieser Woche mit der Bezirksregierung in Münster geführt hat. Paus: „Wir haben eine Ausnahmegenehmigung. Es wird die Klasse geben, selbst wenn die Mindestzahl von 18 Schülern nicht erreicht werden sollte.“ Man gehe davon aus, dass im Lauf der Jahre weitere Schüler hinzukommen, die es auf der Realschule oder auf der Gesamtschule nicht gepackt haben. Die Gemeindeverwaltung weist darauf hin, dass alle an der Ludgeri-Hauptschule eingeschulten Kinder dort auch ihren Abschluss machen können.
Von Michael Schwakenberg

16.03.2012
|Quelle: Westfälische Nachrichten

Leiterin der Hauptschule tritt am Mittwoch ihre Stelle an

Freut sich bereits auf ihre neue Aufgabe: Irmgard Nagels leitet ab dem morgigen Mittwoch die Ludgeri-Hauptschule. Foto: Edler


Altenberge - Nun ist sie wieder besetzt: die Rektorenstelle der Ludgeri-Hauptschule: Am morgigen Mittwoch (1. Februar) übernimmt Irmgard Nagels diesen Posten. Nachdem ihr Vorgänger Bernhard Westhues im vergangenen Jahr in den Ruhestand ging, übernahm zunächst Regina Kumpf die kommissarische Leitung der Altenberger Hauptschule.
Irmgard Nagels war seit dem Schuljahr 2011/2012 an der Anne-Frank-Schule in Münster beschäftigt. Dort lernte sie unter anderem die verschiedenen Bildungsgänge eines Berufskollegs kennen und unterrichtete auch.
Bevor es nach Münster ging, war Nagels Leiterin der Hauptschule Freckenhorst – diese wurde nach 39 Jahren zum Ende des Schuljahres 2010/2011 geschlossen.
Von Martin Schildwächter
30.01.2012
|Quelle: Westfälische Nachrichten

Zahnärzte überreichen 9411 Euro

Bürgermeister Jochen Paus (r.) begrüßte die Zahnärzte und Vertreter der Gruppen und Institutionen, die sich über eine Zahngold-Spende freuten.       
Foto: mas

altenberge - Nur strahlende Gesichter im Rathaus: Kein Wunder, schließlich erhielten zahlreiche Vereine und Gruppen einen finanziellen Zuschuss für ihre ehrenamtliche Arbeit. 9411,60 Euro – diese Summe überreichten die Altenberger Zahnärzte. Im Rahmen der sogenannten Zahngold-Aktion der „Zahnärztlichen Basisgruppe Westfalen-Lippe in Steinfurt“ kam diese Summe für Altenberge zustande.
Die Zahnärzte Dr. Amir Karic, Dr. Uta Karic, Katrin Wischgoll, Dr. Hildegard Mormann, Dr. Christian Willers und Simone Wellering, die der Basisgruppe angehören, haben im vergangenen Jahr das Zahngold ihrer Patienten gesammelt und anschließend zu barer Münze gemacht. „Das ist ein Geschenk unserer Patienten“, betonte Dr. Amir Karic. Zwar sei die Menge an Zahngold zurückgegangen, dafür aber der Goldpreis gestiegen, so Karic.
Das Geld wird unter folgenden Altenberger Vereinen und Institutionen aufgeteilt:
Sanitäter vor Ort (DRK, vertreten durch Peter Deitmer, Edgar Reifig und Joachim Schmitz); Heimatverein (Werner Witte); Kulturwerkstatt (Norbert Fritz); Katholische Frauengemeinschaft (Ursula Hagelschur); Hospizkreis (Margret Hölscher) und Freundeskreis der Ludgeri-Hauptschule (Winfried Niehues und Regina Kumpf)
Von Martin Schildwächter
27.01.2012
|Quelle: Westfälische Nachrichten

Zukunft weiter offen

Über die Zukunft der Ludgeri-Hauptschule wird derzeit intensiv beraten. Eine Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen.

Foto: (mas)


Altenberge - Wie geht es mit der Ludgeri-Hauptschule weiter? Zumindest in der Öffentlichkeit war es in den vergangenen Wochen etwas ruhiger geworden. Doch hinter den Kulissen wird weiterhin mit Hochdruck nach Lösungen gesucht. „Wir befinden uns in intensiven Gesprächen mit der Bezirksregierung“, erklärte beispielsweise Bürgermeister Jochen Paus in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses.
Dabei geht es auch um die Frage: Was ist machbar in Altenberge? Bekanntlich hatte sich der Gemeinderat dafür ausgesprochen, dass Nordwalde und Altenberge mit dem Ziel Gespräche aufnehmen sollen, ein Konzept für die Errichtung einer in Kooperation geführten gemeinsamen Gesamtschule mit Teilstandorten in beiden Gemeinden zu erarbeiten. Dies scheint nach derzeitigem Stand die einzige realistische Möglichkeit, eine weiterführende Schulform am Standort Altenberge anbieten zu können.
Denn die Geburtenzahl spricht eine klare Sprache: 85 Mädchen und Jungen wurden in 2010 in Altenberge geboren. „Und mehr als die Hälfte wird davon nicht in Altenberge zur weiterführenden Schule gehen“, gibt Jochen Paus zu bedenken. Deshalb wäre die Etablierung eines Teilstandortes der Norderwalder Gesamtschule eine „adäquate Lösung“. Entscheidend sei jedoch, dass beide politischen Gremien hinter der Lösung stehen, betonte Paus. Für das übernächste Schuljahr, also 2013/2014, soll laut Paus nach Möglichkeit ein neues Schulmodell in Altenberge Einzug halten.
Bewegung gibt es in personeller Hinsicht: Die Schulkonferenz der Ludgeri-Hauptschule wählte in ihrer jüngsten Sitzung „die vorgeschlagene Kandidatin einstimmig“, so Ulla Lütkehermölle von der Pressestelle der Bezirksregierung auf Anfrage. Zum 1. Februar 2012 soll die Stelle wieder besetzt werden. Derzeit leitet Regina Kumpf die Hauptschule kommissarisch. Nun ist der Gemeinderat am Zug, der acht Wochen Zeit hat, der Entscheidung der Schulkonferenz zuzustimmen, erläuterte Lütkehermölle weiter.
Falls auch von dieser Stelle grünes Licht kommt, ist die Bezirksregierung in Münster gefragt. Der dortige Personalrat muss ebenfalls der Wahl zustimmen, ist dem NRW-Schulgesetz zu entnehmen, erklärte Ulla Lütkehermölle.

VON MARTIN SCHILDWÄCHTER, ALTENBERGE