Ludgeri-Hauptschule
- Schuljahr 2009/10 -


Kunstprojekt mit vielen Fragezeichen

Altenberge - Wie soll die Skulpturengruppe heißen und wo soll sie stehen? - lauteten zwei von vielen Fragen, die auf der Projektgruppensitzung zur geplanten Altenberger Stahlskulptur (die WN berichteten) am Montagvormittag besprochen wurden. Ideengeber war die Skulptur „Warten“ aus dem holländischen s´Hertogenbosch.
Projektleiter Dr. Lutz Wetzlar begrüßte als Projektpartner Kunstlehrerin Christina Ohst mit Schülerinnen der Ludgeri-Hauptschule, Vertreter des Seniorenbeirats und des Heimatvereins, die Künstler Patrik Ernst und Paul Winz, Sponsor Werner Beckmann sowie Bürgermeister Jochen Paus und die Kulturbeauftragte Susanne Opp Scholzen. Ebenso freute er sich, dass der holländische Künstler Sander Dorenbosch, der die Skulptur in s´Hertogenbosch entworfen und gearbeitet hat, gekommen war.
Wetzlar schilderte kurz die bisherige Entwicklung und eröffnete damit die Diskussion und eine Bewertung der bisher geschaffenen und ausgestellten Pappmodelle. Viele Fragen kamen dabei auf: Wie viele Figuren sollten zur Gruppe gehören? Welchen Namen sollten sie tragen? Welche Standorte kommen in Frage? Wie und woraus sollen sie gestaltet werden? Was ist hinsichtlich Statik und Stabilität zu berücksichtigen? Welche Botschaft soll die Skulptur verkörpern?“ war eine weitere Frage. Auf jeden Fall soll der Generationen übergreifenden Projektcharakter rüberkommen, heißt es in der Pressemitteilung. „Wir in Altenberge“ könnte daher als Projektname die Gemeinschaft ausdrücken oder „Schildbürger“ in Anlehnung an den voraussichtlichen Standort „Am Schild“. So lauten zumindest erste Vorschläge.
„Die Altenberger Bürger sollten sich auch an der Namensgebung beteiligen“, schlug Wetzlar vor und bittet um Vorschläge für eine lebensgroße Stahlskulptur aus mehreren Figuren, ergänzt um Sitzflächen und einem Dach in Form eines Schirmes oder Baumes.
„Die mehrteilige Skulptur muss sich entwickeln und sollte als fortlaufendes Projekt verändert und erweitert werden“, meinte der Gast aus Holland und sieht in dem Kunstwerk deshalb weit mehr als eine abgeschlossene Arbeit.
Die bei der Bewertung favorisierten Figuren werden jetzt im Kunstunterricht weiter bearbeitet und als Gruppe zusammengestellt. Dabei werden mit den Beteiligten die Originalität, die gestalterische Qualität, die Umsetzbarkeit in Holz oder Stahl, ein Bezug zu Altenberge, der Herstellungsaufwand und die Kosten besprochen. Nach diesem Entscheidungsprozess wird ein Holzmodell im Maßstab 1:1 erstellt und zum Ende des Jahres am Standort zur Probe aufgestellt.
Namensvorschläge für die Skulptur können Dr. Wetzlar oder an den Heimatverein geschickt werden.
16.07.2010 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Schüler bekommen Profil

Schüler/innen der 9b mit Frau Dr. Schwall-Düren und der Klassenlehrerin Mechthild Potthinck

 

Rektor Bernhard Westhues und Peter Schmitz (r.) erläutern den Schülerinnen und Schülern das Ergebnis des Kompetenzfeststellungsverfahrens.
Foto: (rur)

Altenberge - „Es geht um Eure Zukunft“, gab Peter Schmitz von der Evangelischen Jugendhilfe den Jugendlichen mit auf den Weg. Gemeinsam mit 47 Schülern der Klasse 8 der Ludgeri-Hauptschule, Lehrpersonen und Eltern hatte er seit Mai im Rahmen des Projekts „Zukunft fördern“ ein Kompetenzfeststellungsverfahren durchgeführt. Das Projekt ist eine Initiative von „partnerfuerschule.nrw“ und wird unterstützt durch die Bundesagentur für Arbeit.
„Wir verfolgen dabei das Ziel, den Übergang von der Schule in den Beruf präventiv ab Klasse 8 und individuell durch Kompetenzprofile vorzubereiten“, erläuterte Schmitz weiter. Dazu musste jeder Schüler einen Katalog von 300 Fragen unter Einbindung von Eltern, Lehrpersonen und Berufsberatung beantworten, der dann ausgewertet wurde. Neben den schulischen Leistungen, Wünschen und Zielvorstellungen wurden dabei Motivation, Kommunikations- und Teamfähigkeit, Selbstvertrauen und Arbeitsorganisation mit in das Kompetenzprofil einbezogen. Die gesammelten Antworten der Beteiligten wurden individuell ausgewertet und dabei insbesondere berücksichtigt: Passt der Berufswunsch zu den vorhandenen Fähigkeiten und Interessen?
Am Montagvormittag wurde den Schülern der Ludgeri-Hauptschule eine Dokumentation mit dem persönlichen Kompetenzprofil ausgehändigt. „Nach Auswertung der Fragebögen konnten 45 von 47 Teilnehmern einem Berufsbereich oder konkreten Beruf zugeordnet werden“, freute sich Schmitz über das Ergebnis. Er riet den Jugendlichen, die Bescheinigung mit dem Kompetenzprofil bereits bei der Auswahl eines Praktikumsplatzes oder einer Ausbildungsstelle zu berücksichtigen und vorzulegen.
VON RUDOLF RICKERS
14.07.2010 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Ludgeri-Hauptschule verabschiedet 42 Schüler: „Hört aufeinander“

Schüler/innen der 9b mit Frau Dr. Schwall-Düren und der Klassenlehrerin Mechthild Potthinck

 

42 Schüler/innen bekamen am Mittwoch von Schulleiter Bernhard Westhues ihr Zeugnis überreicht. 40 Prozent von ihnen haben einen Ausbildungsplatz, die anderen gehen auf weiterführende Schulen.Foto:
(Uwe Renners)

Altenberge - Vor sechs Jahren sind sie als Kinder gekommen und haben sechs Jahre ihres Lebens in der Ludgerischule verbracht. „Heute geht ihr als Fast-Erwachsene und ihr bekommt etwas mit, was man überall mit hinnehmen kann. Etwas, das Euer Gepäck nicht beschwert: Eure Bildung“, beglückwünschte Schulleiter Bernhard Westhues die 42 Entlassschüler gestern Nachmittag im Forum der Schule.
Bildung zu besitzen gebe Selbstvertrauen und Freiheit. „Heute könnt Ihr stolz sein auf den erreichten Abschluss. Das ist etwas Krisenfestes, was Euch niemand nehmen kann. Wenn gleich die Entlassungszeugnisse überreicht werden, dann liegt so etwas wie Schwerelosigkeit in der Luft, als wären Euch in den vergangenen Jahren Flügel gewachsen, die Euch jetzt in die Höhe und in die Weite tragen“, sagte Westhues. Von Goethe stamme der Satz, dass das Wichtigste, was man den Kindern mitgeben könne, Wurzeln und Flügel seien. „Beide Begriffe drücken in Bildern aus, was Euer Leben lebenswert macht. Nur wenn Ihr Wurzeln habt, habt Ihr auch die Kraft und Stärke, den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu begegnen. Wurzeln geben euch die Freiheit, Kreativität und Fantasie zu entwickeln, dann habt ihr Träume, die ihr verwirklichen wollt, wie wir das eben im Gottesdienst schon gehört haben“, führte der Schulleiter aus.
Wer die Aufwinde des Lebens nutzte und in den Turbulenzen des Lebens nicht abstürzen und bruchlanden wolle, der brauche starke Flügel mit Spannweite, sagte Westhues und machte Mut: „Richtet Euren Blick nach vorn, fliegt in eine Zukunft, die dem einen schon klar vor Augen liegt und dem anderen noch unsicher erscheint. Und es werden die Wurzeln Familie, Freunde, Liebe, Treue und Verständnis sein, die Euch Halt geben, Eure Richtung bestimmen und Eure Ziele beeinflussen.“ Allerdings wurde der Schulleiter auch nachdenklich: „Ihr gehört zur ersten Generation, die über Medien wie Handy, SMS und Chatrooms grundsätzlich mit jedem zu fast jeder Zeit weltweit in Kontakt treten kann. Aber die Gespräche untereinander werden immer schwieriger. Bei Klassenausflügen wurde früher darüber gestritten, welche Kassette in welcher Lautstärke gehört wurde. Heute herrscht bei Klassenfahrten absolute Stille im Bus, weil jeder seine eigene Musik im Ohr hat. Oft weiß man nicht einmal, welche Musik der Nachbar hört. Es ist an der Zeit, dass wir wieder lernen, aufeinander zu hören“, so Westhues. Die jungen Erwachsenen sollten sich nicht jeden Mist im Fernsehen ansehen und glauben, dass die virtuelle Welt am Computer eine reale sei. „Lasst Euch nicht verdummen. Bildet Netzwerke mit Freunden und Gleichgesinnten, die Euch auffangen können“, meinte der Schulleiter.
In Sachen Zukunft malte Westhues für die 42 Schüler ein gemischtes Bild: „Obwohl nur wenige Schüler der Klasse 10A im Sommer in ein Ausbildungsverhältnis wechseln, hätte ich mir hier von einigen Schülern mehr Einsatz und mehr Willenskraft gewünscht bei der Suche nach einer Stelle. Ich glaube jedenfalls nicht, dass die Anmeldungen an den weiterführenden Berufskollegs bei allen Zehntklässlern mit den Lebensträumen übereinstimmen“, sagte der Schulleiter. Umso mehr freue er sich darüber, dass auch in diesem Jahr viele Schüler, besonders der Klasse 10B, einen Ausbildungsplatz gefunden haben. Konkret: Gut 40 Prozent der 37 10A- und 10B-Schüler haben den beruflichen Lebensweg eingeschlagen und eine Ausbildungsstelle gefunden.
Bürgermeister Jochen Paus sprach die Hoffnung aus, dass die Jugendlichen Ausdauer zeigen beim verwirklichen ihrer Träume und versicherte, das die Schule auch weiterhin einen bedeutenden Stellenwert in der Gemeinde habe. Den unterstrich auch Schulsprecher Hendrik Fischer. „Wir sind stolz, auf diese Schule gegangen zu sein“, sagte Fischer.
VON UWE RENNERS, BORGHORST

30.06.2010 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Gemeinsam Zukunft gestalten

Frau Ohst mit Schülern des 9. Jahrgangs

In der Hauptschule sind die Schüler dabei, erste Entwürfe herzustellen. Später einmal sollen die Skulpturen öffentlich ausgestellt werden,Foto:
(rur)

 

Altenberge - „Die Idee ist eigentlich bei einem Besuch im Rahmen eines internationalen Städtewettbewerbes in Holland geboren“, erzählt der Altenberger Dr. Lutz Wetzlar. Dort stand in s´Hertogenbosch die Skulptur „Warten“ und ist „Pate“ für das jetzt anlaufende Projekt in Altenberge. „Kunst und Skulptur mit praktischem Nutzen“, sagt Wetzlar und wünscht sich eine möglichst breite Beteiligung der Bevölkerung.
Der örtliche Heimatverein, der Seniorenbeirat, die neunte Klasse der Ludgeri-Hauptschule und die Gemeinde sind schon mit im Boot. Zentrales Anliegen ist - wie bereits im letzten Jahr - der generationsübergreifende Charakter. Die Entwicklung sowie der Kreativ- und Herstellungsprozess sollen daher von und für Jung und Alt gestaltet werden.
Die geplante lebensgroße Stahlskulptur besteht aus einer Figurengruppe von Menschen, scheinbar gemeinsam unter einem Regenschirm wartend. Ältere und jüngere Menschen in Lebensgröße, die aus Stahlprofilen geschnitten und miteinander verbunden sind. Einige der Menschen halten Regenschirme, die die neben ihnen stehenden Personen oder Kinder/Jugendliche schützen. Passanten können sich auf Sitzflächen unter dem Dach der Schirme ausruhen und sich so in die symbolische Botschaft der Figur „Gemeinsam Zukunft gestalten“ integriert fühlen.
Das öffentlich sichtbare Objekt mit gleichzeitig künstlerischem und praktischem Anspruch soll dauerhaft zentral im Ortsbild stehen. Aufstellungsort könnte die Rasenfläche vor dem Kreisverkehr „Am Schild“ sein. „Das wäre dann eine generationsübergreifende Brücke zwischen dem Standort der Seniorenheime und der Ortsmitte“, begründet Wetzlar.
Aber bisher gibt es nur Überlegungen und vorbereitende Arbeiten. Dr. Wetzlar ist wichtig, dass erst im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung der Projektpartner im Juli über die Entwürfe zum Projekt, Aufstellungsort und Namen entschieden wird.
Zurzeit werden Profile und Skizzen auf Papier und Pappe erstellt. Im Kunstunterricht der Klasse neun der Ludgerischule haben Lucas und Steffen als mögliche Figur einen Motorcrossfahrer entworfen. „Die Vorstellung der Jugend“, sagt Wetzlar und möchte, dass sowohl diese Figur wie auch ein Kiepenkerl des Heimatvereins mit in die Überlegungen einfließen. Neben Wetzlar werden im Kunstunterricht als Fachlehrerin Christina Ohst und später die örtlichen Künstler Patrik Ernst und Paul Winz das Projekt künstlerisch begleiten. Nach der Entscheidung über das Projekt wird ein Holzmodell im Maßstab 1:1 im Werkraum der Ludgerischule hergestellt und am Standort zur Probe aufgestellt. Wahrscheinlich gegen Ende 2010.
Wetzlar geht von Gesamtkosten in Höhe von 6500 Euro aus. Bei der Gelsenwasser AG ist eine Fördersumme von 2500 Euro beantragt worden. „Weitere Spendengelder müssen eingeworben werden“, sagt Wetzlar und hofft auf Sponsoren. Spenden können auf ein extra eingerichtetes Konto des Heimatvereins: Nr.: 7851417508 BLZ: 40061238 Kennwort: Skulptur 2010, eingezahlt werden.
29.06.2010 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Hauptschüler im Deutschen Bundestag

Schüler/innen der 9b mit Frau Dr. Schwall-Düren und der Klassenlehrerin Mechthild Potthinck

28 Schülerinnen und Schüler der Ludgeri-Hauptschule besuchten den Bundestag in Berlin.

 

Altenberge - 28 Schüler der Ludgeri-Hauptschule besuchten jetzt den Deutschen Bundestag. Zunächst verfolgte die Gruppe die Regierungserklärung der Bundeskanzlerin und die anschließende Debatte zum Finanzstabilisierungsmechanismus der EU. Im Anschluss daran sprachen die Schüler mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Angelica Schwall-Düren. Die Abgeordnete beantwortete Fragen zu ihrer Person, beschrieb die Termine ihres Sitzungstages und fragte die Neuntklässler nach ihren Berufswünschen, heißt es in einer Pressenotiz der Schule.
27.05.2010 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Erfahrungen aus erster Hand

Schüler des 5. Jahrgangs mit Frau Schulte und Streitschlichtern

Für Kinder und Jugendliche von zehn bis 16 Jahren wurde das „Fair Mobil“ entwickelt, dass jetzt auch an der Ludgerischule Station machte.

 

Altenberge - In einer nur auf den ersten Blick ungewöhnlichen Partnerschaft haben die Westfälische Provinzial, das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe (JRK), der Arbeitskreis soziale Bildung und Beratung (asb) und die Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Münster das gemeinsame Projekt „Stark im Miteinander“ entwickelt. Es bietet mit verschiedenen Bausteinen Lösungsansätze zur Förderung einer konstruktiven Konfliktkultur für mehr Sicherheit an westfälischen Schulen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Für Kinder und Jugendliche von zehn bis 16 Jahren wurde das „Fair Mobil“ entwickelt, das jetzt auch an der Ludgerischule Station machte. Das mobile Einsatzfahrzeug enthält verschiedene Parcoursstationen voller Ideen, Themen und Aktionen. Teilweise im Klassenverband oder in kleineren Gruppen wurden mit dem fünften Jahrgang Wahrnehmungs- und Diskussionsübungen sowie Erlebnisspiele durchgeführt. Die Schüler hatten die Möglichkeit, sich selbst zu erproben und Fähigkeiten im Team mit anderen zu erlernen. „Denn im Multimediazeitalter schwinden Anlässe für Erfahrungen aus erster Hand“, betonen die Projektverantwortlichen. So werden Kletterpartien eher im PC-Spiel als im echten Fels gemeistert oder Fußballspiele virtuell vor dem Fernseher überstanden. Und wer auf wirklich erlebte Erfahrungen nicht zurückgreifen kann, schätzt unter Umständen Situationen und Risiken falsch ein. Durch das bewusste Erleben im Parcours des „Fair Mobils“ werden körperliche Erfahrungen gemacht und Risiken thematisiert. Zudem soll so auch der Klassenverband gestärkt werden. Die Betreuung und Umsetzung des Parcours erfolgte mit qualifiziertem Personal, großartig unterstützt durch die Streitschlichter des Jahrgangs neun und weitere verantwortungsvolle Schülerinnen. Die Auswertung und Aufstellung weiterer Schritte wurde direkt nach dem Aktionsparcours im Klassenverband und mit den Lehrern durchgeführt und dient als Hilfestellung und Impuls zur Fortführung. Für Karin Schulte, Sozialpädagogin an der Hauptschule und Organisatorin des Projekttags, war der Besuch ein voller Erfolg.
27.05.2010 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Ludgerischule findet das Supertalent

Alle Teilnehmer/innen des LSDS-Wettbewerbs

Zahlreiche Schüler hatten den Mut, vor einem großen Publikum aufzutreten und ihr Können zu zeigen.

 

Altenberge - Bei strahlendem Sonnenschein feierten die Schüler der Ludgeri-Hauptschule mit den Eltern, Lehrkräften und Freunden ihr Schulfest. Mit einem Rap des fünften Jahrganges unter Leitung von Ulrike Mennenöh und einem Grußwort von Rektor Bernhard Westhues wurde das Schulfest eröffnet. Die Klassen hatten viele gute Ideen verwirklicht: Mit unterschiedlichen Spielen und Events, mit einer Geisterbahn und einer Schuldisco, durch eine Menschenkette oder Kegeln war dafür gesorgt, dass sowohl Schüler als auch Besucher gut gelaunt den Nachmittag genießen konnten, schreibt die Schule in einer Pressenotiz. Höhepunkt des Schulfestes war zweifelsohne „LSDS“ („Ludgerischule sucht das Supertalent“). Verschiedene Schüler und Gruppen hatten sich intensiv darauf vorbereitet und kämpften mit großem Einsatz um die ersten Plätze. Eltern, Schüler und Lehrkräfte wunderten sich, mit welchem Mut die Kandidaten vor einem großen Publikum auftraten. Die Jury, bestehend aus Christina Ohst, Ingo Rödder und Silja Schlautmann, belohnte die Teilnehmer mit einer Urkunde und jeweils mit einem Geschenk.
Mit dem erstaunlichen Bollywood-Tanz erreichte Julietta Saciri aus der Klasse 9b den ersten Platz. Nicole Ivankova aus der Klasse 6a trat selbstsicher mit dem Lied „Die Schulrocker“ auf und wurde mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Den dritten Platz erhielten Lami Acar, Borhan Govedari und Salah Saciri aus der Klasse 6b mit dem Rap „Alles wird gut“.
Nach dieser Talentshow hatten die Besucher Gelegenheit, sich beim Schattenspiel der fünften Klassen „Die Bienenkönigin“ unter der Leitung von Elisabeth Weisleder zu entspannen. Die Schuldisco lud mit abwechslungsreicher Musik zu Tanz und Bewegung ein. Mit großzügigen Kuchenspenden sowie Würstchen vom Grill konnten sich die Schüler stärken.
23.04.2010 | Quelle: Westfälische Nachrichten

"Wir sind stolz auf unsere Schule"

Christina Schulze Föcking (2.v.l), Jürgen Mußmann (3.v.l.), Friedrich Paulsen (4.v.l.), Norwich Rüße (2.v.r.) und Andreas Neumann (nicht auf dem Foto) stellten sich den Fragen der Schüler und von Rektor Bernhard Westhues (r.). Bürgermeister Jochen Paus (l.)

Christina Schulze Föcking (2.v.l), Jürgen Mußmann (3.v.l.), Friedrich Paulsen (4.v.l.), Norwich Rüße (2.v.r.) und Andreas Neumann (nicht auf dem Foto) stellten sich den Fragen der Schüler und von Rektor Bernhard Westhues (r.). Bürgermeister Jochen Paus (l.) hatte als Gemeindechef am Tisch Platz genommen.

 

Altenberge - Geht es nach der Stärke des Applauses in der Ludgeri-Hauptschule, wird die CDU-Landtagskandidatin Christina Schulze Föcking das Rennen bei den Wahlen am 9. Mai machen. Dicht gefolgt von der FDP mit Jürgen Mußmann. Er und Schulze Föcking bekamen von den Schülern der Hauptschule gestern die größte Zustimmung. Die Zehntklässler wollten sich nämlich so gar nicht den Untergang der Hauptschule vom Rest der Landtagskandidaten einreden lassen. So konnte Friedrich Paulsen (SPD) trotz mehrfacher Wiederholung die Jugendlichen nicht von seiner These überzeugen: „Aufgrund der demografischen Entwicklungen hat diese Hauptschule keine Zukunft“, sagte der 25-Jährige. Christina Schulze Föcking (CDU) hielt dagegen. „Es ist beispielhaft, wie die Schule hier mit den Unternehmen zusammenarbeitet. Warum soll man so etwas schlecht reden?“, fragte sie sich. An Hauptschulen, die Probleme hätten, könne sicher über intelligente Lösungen, wie zum Beispiel die Verbundschule in Horstmar, nachgedacht werden. In Altenberge sah Schulze Föcking dafür aber momentan keinen Bedarf.
„Nach FDP-Meinung können Haupt- und Realschule demnächst zusammenkommen. Aber nur, wenn sie das im Einzelfall auch wollen“, sagte Jürgen Mußmann (FDP). Er und Christina Schulze Föcking waren sich einig, dass eine Gliedrigkeit des Schulsystems erhalten bleiben müsse, um den Schülern eine individuelle Förderung zu ermöglichen. „Die von der SPD geführte Diskussion um die Einheitsschule ist für die Hauptschulen absolut schädlich“, so Mußmann.
Norwich Rüße (Bündnis 90/die Grünen) sah für die Hauptschule hingegen keine Zukunft. Rüße: „Sie hat keine Chance.“ Schulleiter Bernhard Westhues könne sicher auch ein guter Gemeinschaftsschulendirektor sein, meinte er. Für solch eine Schulform sah er eine „gute Zukunft“in Altenberge.
Der Vertreter der Linken, Andreas Neumann, war überzeugt, dass 80 Prozent der Bewerbungen der Hauptschüler nicht gelesen würden, weil auf dem Zeugnis Hauptschule stehe. Damit rief er den Rektor auf den Plan: „Wir Hauptschulen sind mittlerweile Freiwild“, sagte Westhues und verwies auf immer weniger Unterstützung aus der großen Politik. Die Medien fielen über die Schulform her. Und das oft ohne Grund. Westhues machte deutlich, dass die Altenberger Hauptschule über 300 Schüler zähle. „Vor 15 Jahren waren es 165“, so der Rektor. Viele der Jugendlichen bekämen im Umkreis einen Ausbildungsplatz. Die Gemeinde Altenberge habe in den vergangenen Jahren drei Millionen Euro investiert und der Ganztag sei eingeführt worden. „Von den Ergebnissen, die wir bei der Lernstandserhebung erzielt haben, träumt so manche Real- und Gesamtschule“, sagte Westhues.
„Wir sind stolz auf unsere Schule“, entfuhr es einer Schülerin, die die ganze Dramatik der Diskussion mit einem weiteren Satz deutlich machte: „Hauptschüler sind genau so viel wert wie andere.“ Ein anderer Zehntklässler betonte, seinen Ausbildungsplatz als Tischler habe er nur deshalb bekommen, weil er Hauptschüler sei. Der Betrieb habe bei Abiturienten nämlich die Erfahrung gemacht, dass diese nach der Ausbildung oft ein Studium beginnen und der Firma nicht erhalten bleiben.
Genau so engagiert wie beim Thema Bildungspolitik ging es während der gesamten Diskussion zu. Ob Atomausstieg, Löhne oder Mittelstandspolitik, die Kandidaten schenkten sich gestern Morgen nichts, bei SPD und Grünen wurde es mitunter sogar polemisch.
Drei der Zehntklässler dürfen übrigens am 9. Mai ihr Kreuz bei der Landtagswahl machen. Auf die Frage, wo sie es machen sollen, durften die Kandidaten für sich werben. Von „erfolgreicher Schulpolitik“ (Schulze Föcking), „gleiche Chancen für alle“ (Paulsen), „realistischer Politik“ (Mußmann) über „Atomausstieg“ (Rüße) bis hin zur „Millionärssteuer (Neumann) durften die Kandidaten nach gut zwei Stunden noch einmal Gas geben.
VON UWE RENNERS, BORGHORST
18.03.2010 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Dabei sein ist alles

Die Mathe-Knobler mit Frau Weisleder und Herrn Rödder


Foto: Kös

 

Schüler von zwölf Schulen aus dem Kreis Steinfurt brüteten am Donnerstag über kniffligen Mathematik-Aufgaben. Der Mathematikwettbewerb der Hauptschulen im Regierungsbezirk Münster, an dem auch Schüler der Ludgerischule teilnahmen, fand in Neuenkirchen statt. Die Altenberger gehörten zwar nicht zu den Gewinnern, hatten aber viel Spaß in Neuenkirchen. 
13.03.2010 | Quelle: Westfälische Nachrichten


Hauptschule: Zweizügigkeit gesichert
Altenberge - Die Ludgeri-Hauptschule wird auch im neuen Schuljahr mit einer gesicherten Zweizügigkeit starten. 34 Viertklässler wurden in den vergangenen Tagen an der weiterführenden Schule am Grünen Weg angemeldet. „Daraus lassen sich im Sommer zwei kleine Eingangsklassen bilden, ideale Startbedingungen für die künftigen Fünftklässler“, erklärt Rektor Bernhard Westhues. In den vergangen drei Jahren lagen die Anmeldezahlen zwischen 35 und 43 nach Ablauf des offiziellen Verfahrens wurden jedoch noch vier bis sieben Kinder bis zum Beginn des neuen Schuljahres nachgemeldet. Endgültige Zahlen ergeben sich erst, wenn der Prognose-Unterricht abgelaufen ist. In diesem Zusammenhang übt der Schulleiter Kritik: „Wir bekommen im fünften Schuljahr nicht die entsprechenden Anzahl der Viertklässler mit einer Hauptschulempfehlung. Viele Schüler, die jetzt eine eingeschränkte Realschulempfehlung haben, müssen nach vielen Misserfolgen im sechsten oder siebten Schuljahr die Schulform wechseln. Diese Schüler hätten von Anfang an im kleineren System der Hauptschule besser gefördert werden können, zumal auch die Hauptschule genau wie die Realschule bei gleichen zentralen Abschlussarbeiten den Mittleren Schulabschluss vergibt“, so Westhues. Durch die recht hohe Zahl der Schulformwechsler sei die Gesamtschülerzahl der Ludgerischule auf einem neuen Höchststand: Fast 300 Schüler besuchen zurzeit die Altenberger Hauptschule.
01.03.2010 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Ein Elternabend mit ganz viel Streit

Teilnehmer/innen und Veranstalter

Ein Elternabend zum Thema "Streit" gab es in der Ludgeri-Hautpschule
Foto: (R.Kumpf)

 

Altenberge. „Was könnte das Leben schön sein, wenn wir nicht so viel Streit mit unseren Kindern, Partnern, Freunden, Kollegen und Fa­milien hätten! Oder wie schön könnte es erst sein, wenn wir uns trauen würden, in engen Beziehungen zu streiten, sobald es notwendig wird?" Diese und ähnliche Fragen waren Thema eines Abends, zu der die Ludgeri-Hauptschule alle Eltern eingeladen hatte.
Diejenigen, die dem Wetter trotzten, wurden durch viele Einsichten und Erkenntnisse belohnt, schreibt die Schule in einer Pressemitteilung. Eine Referentin des „asb" (Arbeitskreis soziale Bildung und Beratung Münster) und der Liedermacher Hans Martin Prolingheuer haben es laut Schule verstanden, die Anwesenden mit Leichtigkeit durch den abwechslungsreich gestalteten Abend zu führen.
Gibt es eine Streitkultur in der Familie und wenn ja, wie reagieren die Kinder, wenn sie die Eltern streitend erleben? Lernen sie durch Diskussionen ihren Standpunkt zu vertreten oder fürchten sie sich, die Eltern könnten sich trennen. Auf diese und noch viele andere Fragen muss jede Familie ihre eignen Antworten finden, erläuterten die Fachleute.
Da das Thema Streit auch in der Schule wohlbekannt ist, war der Abend nicht nur für die Eltern, sondern auch für die Lehrerinnen und Lehrer eine Bereicherung, heißt es abschließend.

13.02.2010 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Eine der Besten in NRW

Schüler/innen mit Herrn Paus, Frau Potthinck, Herrn Steinborn, Frau Baer und Herrn Westhues

Freuten sich über das gute Ergebnis: Bürgermeister Jochen Paus, die Englisch-Lehrkräfte Mechthild Potthinck, Franz Steinborn und Sabine Baer sowie Schulleiter Bernhard Westhues.
Foto: (Uwe Renners)

 

Altenberge - Fast wäre sie gekommen. „Wir waren in der engeren Auswahl“, versicherte Bürgermeister Jochen Paus gestern. Er meinte Schulministerin Barbara Sommer, die die Urkunde für herausragende Schülerleistungen bei den Lernstandserhebungen in der Ludgeri-Schule gerne selbst übergeben hätte, terminlich nun aber doch anders gebunden war.
Zwei Urkunden über heraus­ragende Schülerleistungen hängen bereits in der Pausenhalle der Ludgerischule. Jetzt wurde die Schule zum dritten Mal ausgezeichnet und erhielt als Anerkennung für die engagierte und erfolgreiche Arbeit eine weitere Urkunde. Auch dieses Mal bekommt die Schule die glänzende Auszeichnung wiederum im Fach Englisch, denn die Englisch-Leistungen der 45 Schüler in Altenberge waren „fine“, um nicht zu sagen „first-class“, wie Schulleiter Bernhard Westhues in seiner Laudation festhielt. Für den Rektor kam die Auszeichnung nicht ganz überraschend. „Nach dem hervorragenden Abschneiden der Schule bei der Qualitätsanalyse vor fünf Monaten ist die dritte Englisch-Urkunde ein weiterer Baustein auf dem Weg, dass die gute Arbeit der Schule Anerkennung findet. Diese Auszeichnung ist eine tolle Rückmeldung und spiegelt das hohe Engagement der Lehrkräfte, Eltern und Schüler wider. An der Schule herrscht ein Klima, in dem Leistung gedeihen und wachsen kann“, lobte Schulleiter Bernhard Westhues das Lernumfeld.
Der Englisch-Fachkonferenz-Vorsitzenden Mechthild Potthinck bescheinigte Westhues: „Die dritte Englisch-Urkunde ist nicht das Ergebnis von nur einem Jahr, sondern bezeugt eine kontinuierlich gute Arbeit der Fachkonferenz und ist Ansporn, auf diesem Weg weiterzuarbeiten.“
Für den Schulleiter gehört es zur „Kultur der Anerkennung“, dass qualitätsvolle Leistungen auch besonders gewürdigt werden. Denn Lernstandserhebungen sind keine Klassenarbeiten, für die im Vorfeld geübt werden kann. Sie beziehen sich nicht auf unmittelbar vorausgegangenen Unterrichtsstoff, sondern zeigen, welche Kompetenzen bis zum Ende der Klasse 8 entwickelt worden sind. Und die können sich sehen lassen, denn die Schule gehört erneut zu den zwei Prozent der erfolgreichsten Hauptschulen in NRW, die von Ministerin Barbara Sommer ausgezeichnet wurden.
Zu den ersten Gratulanten gehörte Bürgermeister Jochen Paus, der die Glückwünsche des Schulträgers überbrachte. Er habe sich besonders darüber gefreut, dass die Ludgeri-Hauptschule zum dritten Mal ausgezeichnet wurde und sich damit erneut im Spitzenfeld der Schulen über die Ortsgrenzen von Altenberge hinaus profiliert hat. „Das außerordentliche Engagement des Teams wird mit dieser beachtlichen Anerkennung einmal mehr belohnt. Diese Schule liefert weit mehr als die Qualität, die man von guten Hauptschulen erwartet. Ich gratuliere allen, die hier arbeiten“ so der Bürgermeister weiter.
Konrektorin Regina Kumpf und Rektor Bernhard Westhues dankten den Englisch-Lehrkräften Mechthild Potthinck, Sabine Baer und Franz Steinborn mit einem Blumenstrauß für ihre engagierte Arbeit und lobten die Schüler für die guten Leistungen.
VON UWE RENNERS, BORGHORST
08.02.2010 | Quelle: Westfälische Nachrichten


Kein Kavaliersdelikt sondern kriminell

Altenberge - „Alles im Griff!“ lautete das Thema der Verkehrserziehung im zehnten Schuljahr der Ludgeri-Hauptschule. Seit zehn Jahren kommen die Polizeihauptkommissare Karl Dömer und Hans Krage am letzten Tag vor den Weihnachtsferien in die Hauptschule, um mit den Zehntklässlern über Gefahren im Straßenverkehr, über Unfälle und deren Folgen zu sprechen.
Anhand von Postern erarbeiteten Schüler in Gruppen, welche Ursachen immer wieder zu brenzligen Situationen oder sogar zu schweren Unfällen mit Todesfolge führen. Nicht nur Unachtsamkeit, sondern besonders Alkohol und Drogen sind oft die Ursache, erfuhren die Hauptschüler.
Die Schüler klebten den Personen auf den Postern Sprechblasen vor den Mund, zum Beispiel: „Wir feiern die ganze Nacht!“ Auch das wichtige Thema Gruppenzwang beim Alkohol trinken diskutierten die Beamten mit den Schülern.
Ein Kurzfilm schilderte zudem die tragische Geschichte einer 20-Jährigen. Nach einem Verkehrsunfall - der Fahrer war alkoholisiert - brannte das Auto aus. Zwei Jugendliche starben noch im Wrack. Schwer verletzt überlebte die Frau, musste aber 50 Mal in vier Jahren operiert werden. Der Film sollte den Schülern die Botschaft vermitteln: „Du kannst Leben bewahren. Die Entscheidung, ob du betrunken fährst oder nicht, liegt bei dir.“ Die Polizeihauptkommissare nahmen kein Blatt vor den Mund: „Alkohol im Straßenverkehr ist kein Kavaliersdelikt. Das ist hochgradig kriminell.“ Mit konkreten Schilderungen von Betroffenen untermauerten die Polizisten ihre Aussagen wie zum Beispiel: „So ein Besoffener hat meinen Vater platt gefahren; der Fahrer war mit 1,8 Promille schweinebreit und bekifft.“ Auch die Frage nach einer gerechten Strafe wurde nicht ausgespart. „Stellt euch vor, ihr wäret der Richter. Wie würdet ihr den Fahrer bestrafen?“ In der Diskussion schwankten die Vorschläge zwischen mehrjährigen Gefängnisstrafen bis hin zu Lebenslänglich.

28.12.2009 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Lesungen in der Hauptschule
Altenberge - Literatur hautnah erleben konnten die Schüler der Klassen 7 bis 9 in der Ludgerischule. In zwei Lesungen stellte die Jugend- und Kinderbuchautorin Carolin Philipps sich und Auszüge aus ihren Büchern vor. Der Name der Autorin war den Jugendlichen durch Bücher wie „Die Mutprobe“ und „Martin unter Druck“ bereits bekannt. Deshalb waren die Schüler umso neugieriger, die Autorin persönlich kennenzulernen, schreibt die Schule in einer Pressenotiz.
Die Autorin kam schnell mit den Schülern ins Gespräch und gab auf die zahlreichen Fragen Auskunft: sowohl über ihr Privatleben als auch über die Entstehungsgeschichte ihrer Bücher, in denen sie Erlebtes verarbeitet.
So erzählte sie von ihren Recherchen bei den rumänischen Straßenkindern, mit denen sie einen Sommer lang zusammen gelebt hat und wie daraus das Buch „Träume wohnen überall“ entstehen konnte, das sie den Neuntklässlern vorstellte.
Die Sieben- und Achtklässler hörten die Geschichte der 14-jährigen Lan, die unter unmenschlichen Bedingungen in einer vietnamesischen Turnschuh-Fabrik schuftet.
14.12.2009 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Rekordergebnis für Hauptschüler

Schüler/innen mit Herrn Paus, Frau Holtstiege und Herrn Westhues

41 Schüler der Ludgeri-Hauptschule nahmen an der Sammelaktion für die Kriegsgräberfürsorge teil und sammelten 1835,26 Euro. Ein neues Rekordergebnis.

 

Altenberge - Seit genau zehn Jahren engagieren sich Ludgerischüler bei der Haus- und Straßensammlung für die Kriegsgräberfürsorge und haben seitdem über 10 000 Euro gesammelt. Auch in diesem Jahr beteiligten sich freiwillig 41 Schüler der neunten und zehnten Klassen und sammelten im November 1835,26 Euro in Altenberge ein. „Ein neues Rekordergebnis“, freute sich Schulleiter Bernhard Westhues gestern Morgen. Das ergebnis beeindruckte ihn: „Wo es doch schon 2008 mit 1715 Euro und 2007 mit 1120 Euro Spitzenergebnisse gab“, so Westhues. Er dankte den Schülern für ihr beispielhaftes Engagement. „In diesem Ergebnis liegt symbolisch verborgen auch der Dank, dass es seit 1945 in Deutschland keinen Krieg mehr gegeben hat, dass wir also seit über 64 Jahren in Frieden leben können“, sagte Westhues. Dies sei aber kein Grund, die Friedensarbeit einzustellen. Denn die Kriegsgräber seien nicht nur Bestattungsorte, sondern auch Mahnmale, sich aktiv für den Frieden einzusetzen.
„Damit wir neue Kriege verhindern können, müssen die Menschen begreifen, wie schrecklich die vergangenen Kriege waren“, so Westhues. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde nach dem Ersten Weltkrieg 1919 gegründet und widmet sich der Aufgabe, die Gräber der Kriegstoten zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Mit den Spenden wird unter anderem ein neu angelegtes Gräberfeld in Kursk, Russland, unterstützt. „Ihr tragt dazu bei, dass die Hauptschule in Altenberge solch einen guten Ruf genießt“, lobten Bürgermeister Jochen Paus und Petra Holtstiege von der Gemeinde die Schüler. Sie seien spitze, meinte der Bürgermeister und erhielt spontanen Beifall von den Schülern
VON UWE RENNERS, BORGHORST
10.12.2009 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Klimaschützer bekommen 250 Euro

BM Paus u.M. Schmitdt überreichen den Klimaschutzpreis

Die Preisträger bekamen von Bürgermeister Jochen Paus (r.) und RWE-Mitarbeiter Michael Schmidt den Klimaschutzpreis des Unternehmens überreicht.Foto:
(Uwe Renners)

 

Altenberge - Wenn Energieunternehmen Preise für den Klimaschutz ausloben, dann darf man durchaus genau hinhorchen. „Wir müssen Strom erzeugen für Sie. Wie es ist, wenn es keinen Strom gibt, dass hat die Region vor ein paar Jahren erlebt“, machte Michael Schmidt von der RWE am Montag im Rathaus bei der Verleihung des RWE-Klimaschutzpreises deutlich. Und wenn die Sonne nicht scheine und der Wind nicht wehe, dann brauche man auch Kraftwerke, so der Diplom-Ingenieur. Dies widerspreche sich nicht damit, dass jeder Einzelne etwas für den Klimaschutz tun müsse. „Die Klimaveränderung ist ja bereits spürbar“, so Schmidt. Mit dem Preis wolle die RWE Menschen und Institutionen würdigen, die sich mit der Thematik beschäftigen und ihren Beitrag leisten.
Geehrt wurden am Montag Friedrich Hardenberg, der Heimatverein, die Kindertagesstätte Fifikus und die Hauptschule mit jeweils 250 Euro und einer Urkunde.
„Friedrich Hardenberg bekommt den Preis für die Durchführung der Wald-AG. Er hat ein tolles Händchen, wie er den Kindern dass Wissen über die Natur vermittelt“, sagte Bürgermeister Jochen Paus. Bernhard Gerdes, der den Preis stellvertretend für den Heimatverein in Empfang nahm, wurde für die Errichtung des Baumlehrpfades geehrt. Der Rektor der Ludgeri-Hausptschule, Bernhard Westhues, durfte 250 Euro in Empfang nehmen, weil in seiner Schule ein Projekt „Stromgewinnung aus regenerativen Energien“ auch Raum im Unterricht fand. Als weiteren Preisträger lobte die RWE den Kindergarten Fifikus. Der habe mit seinen Projekten zum Thema Klimaschutz bereits den Nachwuchs sensibilisiert.
VON UWE RENNERS, BORGHORST
30.11.2009 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Als der Strom nach Altenberge kam

Zeitzeugengespräch mit Herrn Voß und den Klassen 9 und 10

Bernhard Voß berichtete den Schülern von der Entwicklung von der ersten Glühbirne bis zum Kernkraftwerk.Foto: (rur)

Altenberge - Ich habe noch im Schein einer Petroleumlampe meine Schularbeiten gemacht“, erzählt der 1926 in einer Nordwalder Bauerschaft geborene Zeitzeuge Bernhard Voß im Forum der Ludgeri-Hauptschule den Schülern der Klassen neun und zehn.
Rektor Bernhard Westhues hatte den Diplom-Physiker Bernhard Voß vom Seniorenbeirat Altenberge im Rahmen der Zeitzeugengespräche als Referenten zu „Elektrizität und ihre Expansion“ kurz vorgestellt und seinen Schülern angekündigt: „Wir machen jetzt eine Zeitreise über gut 100 Jahre“. Voß begann im 19. Jahrhundert und erläuterte anhand von Schautafeln einen Wasser-Strom-Kreis, eine elektromagnetische Induktion und den ersten Elektrogenerator. Weiter führte er aus, dass die Elektrizität nach der Erfindung der Glühlampe fast auschließlich Beleuchtungszwecken diente.
In Altenberge habe die Stromversorgung 1912 begonnen. Die Bauerschaften wurden bis 1938 und entfernt liegende Häuser bis 1954 mit Strom versorgt. „Was kostete der Strom damals“, war eine Frage aus der Schülerschaft. Voß verglich den Preis mit dem damaligen Arbeitslohn: „Eine Kilowattstunde kostete 30 Pfennige und damit etwa soviel wie der Stundenlohn eines Handwerkers.“ Die hohen Kosten hatten zur Folge, meinte Voß weiter, dass mit dem Strom sehr sparsam umgegangen wurde.
Damit war man beim Stromverbrauch und der Erzeugungsstruktur. „Der weitaus größte Teil kommt nach wie vor aus den Kohle- und Kernkraftwerken“, zählte Voß auf und werde im wesentlichen in der Industrie und im Gewerbe verbraucht. Der Anteil der Haushalte beträgt nach seinen Ausführungen 27 Prozent des gesamten Energieverbrauchs und entfällt insbesondere auf Kühl- und Gefrierschränke sowie Kochen und Bügeln.
Der beschlossene mittelfristige Ausstieg aus der Kernenergie wurde dann diskutiert und es stellte sich die Frage, wie die dann wegfallende Energie ersetzt werden soll. Bald wurde klar, dass eine Lösung nicht einfach ist und Klimarisiken, Herstellungskosten und der wachsende Strombedarf zu berücksichtigen sind.
Für Rektor Bernhard Westhues war das Zeitzeugengespräch der Auftakt dazu, mehr über Energieeinsparung und Schadstoffreduzierung nachzudenken: „Die Schüler sollen erkennen, dass sie für die Umwelt selbst Verantwortung tragen und Ideen entwickeln, damit wir auch in Zukunft auf unserem blauen Planeten weiter leben können“.
30.11.2009 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Schüler bekommen Apfelsaft

Schüler/innen mit Vertretern von Nabu und Sparkasse

Die Schüler der fünften Klassen der Ludgeri-Hauptschule bekamen 255 Liter Apfelsaft überreicht. Die Äpfel dafür hatten sie selbst gesammelt.Foto: (Uwe Renners)

Altenberge - 255 Liter Apfelsaft bekamen die beiden fünften Klassen der Ludgeri-Hauptschule gestern von BUND und Nabu überreicht. Die Schüler hatten die Äpfel auf Streuobstwiesen gesammelt. Die wurden anschließend bei einer Aktion der Gemeinde, des BUND und des Nabu zu Apfelsaft gepresst. Bezahlt hat das für die Schüler die Kreissparkasse und das Gartencenter. Sparkassenfilialleiter Carsten Börger erklärte beim Ortstermin, dass sich das Geldinstitut auch im nächsten Jahr wieder von seiner großzügigen Seite zeigen will. Klar, dass sich die Vertreter des BUND, des Nabu und der Gemeinde darüber freuten. Und die Schüler über frischen Apfelsaft, der nun in den Pausen getrunken werden kann.
VON UWE RENNERS, BORGHORST

11.11.2009 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Schüler sammeln für Kriegsgräber
Altenberge - Die Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge findet in der Zeit vom 31. Oktober bis 16. November statt. 45 Schüler der Ludgeri-Hauptschule haben sich bereit erklärt, in den nächsten Wochen im Gebiet der Gemeinde Altenberge diese Sammlung durchzuführen, schreibt der Volksbund in einer Pressemitteilung. Sie sind alle im Besitz von Sammlerausweisen und Listen.
Der Volksbund sorgt für die Gräber Millionen deutscher Gefallener in aller Welt. Er nimmt damit die Aufgabe wahr, jener zu gedenken, die als Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft ihr Leben lassen mussten. Die Kriegsgräber im Westen werden seit Kriegsende erhalten und gepflegt. Im Osten müssen diese mit einem hohen Kostenaufwand instand gesetzt und weiter gepflegt werden. Der Volksbund benötigt für die Durchführung seiner vielfältigen Aufgaben die finanzielle Mithilfe aller Bürger. Der Sammlungserlös 2009 ist für den Ausbau der Jugendbegegnungsstätte des Volksbundes in Ysselsteyn (Niederlande) und den weiteren Ausbau der Kriegsgräberstätte in Kursk (Russland) als Sammelfriedhof bestimmt.
Für Rückfragen steht Petra Holtstiege von der Gemeindeverwaltung unter Telefon 82-34 zur Verfügung.
29.10.2009 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Vorbilder in Neonwesten

Schülerlotsen

Polizeihauptkommissar Karl Dömer zeigte den neuen Schülerlotsen, worauf sie achten müssen. Foto: (msc)

Altenberge -Mit ihren neongelben Westen und Jacken sind sie nicht zu übersehen, wenn sie in der Woche allmorgendlich an der Kreuzung Grüner Weg/Königstraße im Einsatz sind. Bei Wind und Wetter sorgen sie für mehr Sicherheit auf dem Schulweg.
Seit über 30 Jahren gibt es an der Ludgeri-Hauptschule den Schülerlotsendienst, der jetzt durch 20 weitere Jungen und Mädchen unterstützt wird. Voraussetzung für die Übernahme der ehrenamtlichen Aufgabe ist eine mehrstündige Ausbildung in Theorie und Praxis. Für die sorgte gestern Polizeihauptkommissar Karl Dömer. Er machte klar, dass die Aufgabe der Schülerlotsen darin besteht, für andere Kinder da zu sein, für sie mitzudenken, sie zu richtigem Verhalten im Straßenverkehr anzuleiten und den übrigen Verkehr auf die spezielle Situation aufmerksam zu machen.
Rektor Bernhard Westhues dankte den Siebtklässlern für ihre Bereitschaft, sich zu engagieren. Der Schulleiter erinnerte daran, dass jedes Jahr mehrere zehntausend Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Schule oder auf dem Heimweg verunglücken. Verkehrserziehung, Ampelanlagen, Zebrastreifen und Verkehrslenkung allein reichten nicht aus, Kinder vor Unfällen zu schützen. Seit Einführung des Schülerlotsendienstes am 14. Januar 1953 sei es in Deutschland an gesicherten Übergängen zu keinem einzigen schweren Unfall gekommen. „Schülerlotsen sind keine Hilfspolizisten. Eure Aufgabe ist es, jüngere und unerfahrene Mitschüler am Fahrbahnrand zu sammeln, Kinder zum richtigen Verhalten anzuweisen, anderen Verkehrsteilnehmern mit den Winkerkelle Zeichen zu geben und über die Straße zu leiten“, erklärte Westhues. Neben dieser Hilfe gäben sie gleichzeitig ein bemerkenswertes Vorbild an Sozialverhalten, indem sie sich für andere Verkehrsteilnehmer einsetzten.
SV-Lehrer Ingo Spindelndreier, zuständig für die Einsatzpläne der Schülerlotsen, bat die Schüler, partnerschaftlich und korrekt aufzutreten und gewissenhaft den Dienst wahrzunehmen. Angesichts des ständig zunehmenden Straßenverkehrs seien Schülerlotsen auch in Zukunft unverzichtbar. Das gelte besonders für die Kreuzung Grüner Weg/Königstraße. Denn über die führe jeden Morgen auch der Schulweg der vielen Grundschulkinder.
VON MICHAEL SCHWAKENBERG, STEINFURT
24. 09.2009 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Neue Schülerlotsen

„Eine Schule für alle“

Präsentation der Ergebnisse der Qualitätsprüfung im Rathaus

Bürgermeister Jochen Paus, Schulleiter Bernhard Westhues, Konrektorin Regina Kumpf und Hauptamtsleiter Wolfgang Henschel freuen sich über den erneuten Erfolg der Ludgeri-Hauptschule.
Foto: (Uwe Renners)

Altenberge - „Das ist schon ein fantastisches Ergebnis.“ Und damit meint Bürgermeister Jochen Paus nicht sein eigenes vom vergangenen Wahlsonntag - wobei er sich auch nicht beklagen kann - sondern das der Hauptschule.
Drei Tage stand die Ludgerischule bei der Qualitätsanalyse der Bezirksregierung auf dem Prüfstand mit der Frage: Welche Qualität hat die Schule? Für alle Beteiligten, Schüler, Eltern, Lehrerkollegium und Schulträger gibt es nun schwarz auf weiß oder auch farbig Grund zur Freude. Die Qualitätsprüfer Dr. Dieter Potente und Berthold Mersch gaben der Schule acht Mal die „blaue“ Höchstnote vorbildlich (sehr gut), 15 Mal die Farbe grün (gut) und lediglich zwei Mal die Farbe gelb, da kann die Schule noch besser werden.
Rektor Bernhard Westhues und Konrektorin Regina Kumpf, die das Gesamtergebnis Bürgermeister Jochen Paus und Hauptamtsleiter Wolfgang Henschel in einem Pressegespräch erläuterten, machten deutlich, dass sie sich in der Arbeit der Schule bestärkt fühlen. „Wir sind stolz auf das Kollegium und auf das gemeinsam erreichte Schulprofil.“
Die Qualitätsanalyse benennt die acht Stärken (blau) der Schule. Dazu gehören „Personale Kompetenzen, Zufriedenheit der Beteiligten, Betreuung und Beratung, der Lebensraum Schule, das soziale Klima, das Schulgebäude mit der Ausstattung, die außerschulischen Kooperationen und die Führungsveranwortung der Schulleitung.
Zum „grünen Bereich“ (eher stark als schwach) gehören 15 Felder, die mit gut bewertet wurden.
Wo viel Licht ist, gibt es immer auch Schatten. Die beiden Handlungsfelder, in denen die Schule noch besser werden kann, sind: Unterstützung eines aktiven Lernprozesses und die schulinterne Evaluation. „Hier werden wir, sobald der schriftliche Bericht vorliegt, überlegen, welche Maßnahmen wir ergreifen, um auch diese Teilaspekte der Qualitätsanalyse zu optimieren“, erklärt der Schulleiter.
Durchweg zufriedene und strahlende Gesichter gab es im Lehrerkollegium, als die Qualitätsprüfer die Dokumentenanalyse im Lehrerzimmer erläuterten. 31 Mal hatten die Prüfer an drei langen Tagen vor Ort Unterrichtssequenzen beobachtet, Interviews mit Schülern, Eltern, Lehrkräften, mit dem nicht lehrenden Personal und der Schulleitung durchgeführt.
Dr. Dieter Potente: „Die Ludgerischule hat in den vergangenen Jahren die richtigen Entscheidungen getroffen. Sie ist gut aufgestellt für die Zukunft. Als Integrationsschule und mit dem Ganztag verbessert die Schule die Bildungschancen für die Kinder. Deshalb haben wir die Ludgerischule als eine „Schule für alle“ bezeichnet. Mit Ihrer Arbeit haben Sie sich die Anerkennung als gute Schule erworben. Die neuen Höchststände bei den Schülerzahlen belegen dies eindeutig. Die Eltern haben uns mitgeteilt, dass sie froh sind, dass ihre Kinder in dieser Schule unterrichtet werden.“
Bereits vor den Sommerferien hatte die Schule für die Qualitätsanalyse ein dickes Schulportfolio erstellt. Dann fand eine Schulbegehung statt, an der auch die stellvertretende Bürgermeisterin Sigrid Schulze Lefert und Hauptamtsleiter Wolfgang Henschel zusammen mit den Prüfern und der Schulleitung teilgenommen hatten. Seit drei Jahren gibt es in NRW die Qualitätsanalyse, die für alle Schulen gilt. Im Vordergrund steht hier eindeutig die Beratung.
Rektor Bernhard Westhues dankte den Prüfern für den „Blick von außen“: „ Die guten Ergebnisse dieser Qualitätsanalyse geben unserer Arbeit neue Impulse. Je mehr Merkmale positiv sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass Lernerfolge zu verzeichnen sind. Gute Schulen bewegen etwas im Leben ihrer Schüler.“
VON UWE RENNERS, BORGHORST
09. 09.2009 | Quelle: Westfälische Nachrichten

Unsere Neuen im Schujahr 2009
Foto der Schüler/innen der 5. Klassen